Impressum         Datenschutz            AGB

  ©  2020 Ruth Fischer

Grenzen setzen

Vielen ist es bewusst, daß es gut wäre, öfters Grenzen zu setzen.

Doch was heißt das genau? Und wie macht man das? Dem andern seinen Grenzen zeigen?

 

1. Schritt: Grenzen erkennen

Hier geht es besonders darum, seinen eigenen Grenzen selber zu kennen.

 

Häufig werden die Grenzen anderer als eigene wahrgenommen.

Doch was für den anderen passend ist, kann für einen selber "zu viel des Guten" sein.

 

Wenn also Mutter wieder mal ein wenig mehr gekocht hat und zum essen einlädt, dann freut sich der eine und der andere braucht einfach einen ruhigen Abend zu Hause.

 

Mit etwas Übung geht es leichter, eigene Grenzen zu erfühlen.

Fragen Sie sich:

  • wie fühle ich mich in der aktuelle Situation (stresst sie die Einladung oder löst sie Freude aus)

  • mit was fühle ich mich wohl?

  • Mit was nicht?

Hilfreich ist dazu eine kurze Pause: der Rückruf am Telefon, der Gang zur Toilette :-), um kurz bei sich reinzusprüren, was passend ist.

 

2. Schritt: Grenzen setzen

Nein sagen - ohne sich zu rechtfertigen

Viele neigen dazu, ihre Entscheidungen zu erklären. Zu erläutern, warum man dies oder jenes nicht mag. Damit der andere einen versteht (und trotz "nein" immer noch lieb hat) D.h. Sie argumentieren oft aus dem Kopf.

Und da gibt es erfahrungsgemäß viele Argumente dafür und dagegen - eine herrliche Angriffsfläche für den anderen. ("Du kannst ja gleich nach dem Essen wieder gehen")

 

Versuchen Sie doch kurz und bündig zu sagen, "daß es für Sie heute nicht passend ist" oder daß es sich "für Sie nicht stimmig" anfühlt. Kein anderer als Sie kann entscheiden, was sich wie für Sie anfühlen sollte.

Und wenn Sie klar sind, dass es für Sie nicht gut wäre, dann kommen interessanterweise auch keine Gegenargumente. Versuchen Sie´s mal!

 

 

 

 

 

Please reload

andere Beiträge

Der Trick mit den Kaffeebohnen

1/10
Please reload

ältere Beiträge
Please reload

 Stichwort-Suche