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Pakete zurückgeben: Eine Übung für mehr innere Freiheit

  • Autorenbild: Ruth Fischer
    Ruth Fischer
  • 30. März
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 1. Apr.

Manchmal verhalten sich die Worte und Gefühle anderer wie ein Paket, das dir gereicht wird. Du musst es nicht annehmen.

Wenn jemand Ärger, Kritik oder negative Stimmung zu dir bringt, darfst du innerlich kurz innehalten und dich fragen: Möchte ich das wirklich tragen?

Du kannst dich bewusst entscheiden, es stehen zu lassen. Nicht aus Gleichgültigkeit, sondern aus Selbstschutz.

Mit einer kleinen Übung lernst du, alte Pakete bewusst zurückzugeben und wieder ein Stück leichter zu werden.


Die Erfahrung einer Klientin vorab:

"Anna" war viele Jahre daran gewöhnt, die „Pakete“ ihrer (geschiedenen) Mutter zu tragen. Wenn ihre Mutter traurig war, fühlte Anna sich verantwortlich. Wenn sie unzufrieden oder kritisch wurde, nahm Anna es sich zu Herzen.

Ohne es zu merken, hatte Anna gelernt: Ich muss das auffangen.

Im Coaching begann sie, dieses Bild von den Paketen zu verstehen und wir machten die Übung zusammen.(siehe unten)

Mein Satz war:„Du darfst unterscheiden, was zu dir gehört und was nicht.


Das war ungewohnt für Anna. Jedoch berichtete sie mir von der nächsten Begegnung mit ihrer Mutter: Sie spürte wieder diesen inneren Druck. Doch diesmal war es ihr bewusst und sie hielt kurz inne.

Das ist ihr Paket, ihr Thema dachte sie. Ich kann mitfühlend sein, aber ich muss es nicht tragen.


Sie hörte zu, blieb freundlich, aber ließ die Schwere nicht mehr in sich hinein.

Zum ersten Mal ging sie aus dem Gespräch, ohne erschöpft zu sein.


Schritt für Schritt lernte Anna: Liebe bedeutet nicht, alles zu übernehmen.

Manchmal bedeutet sie, bei sich zu bleiben – und dem anderen sein eigenes Paket zu lassen.



Generationenlast loslassen: Eine einfache Übung für zuhause


Such dir einen Moment, in dem du ungestört bist. Kein Handy, kein Zeitdruck. Vielleicht setzt du dich an einen Tisch – idealerweise mit etwas, das dich erdet: eine Tasse Tee, eine Kerze, ein vertrauter Ort.


1. Ankommen Setz dich hin, atme ein paar Mal bewusst ein und aus. Nichts Besonderes: einfach nur merken: Ich bin jetzt hier.


2. Die Pakete sichtbar machen Stell dir vor, vor dir auf dem Tisch liegen mehrere kleine Pakete. Du musst sie nicht sofort benennen. Lass sie nach und nach auftauchen.

Wenn du magst, kannst du sie auch real machen:

  • kleine Schachteln

  • gefaltete Zettel

  • Gegenstände, die etwas symbolisieren

Frag dich leise:

Was habe ich getragen, das eigentlich nicht nur mir gehört?

Typische „Pakete“ könnten sein:

  • das Gefühl, immer stark sein zu müssen

  • Schuld, die nie ganz erklärbar war

  • Verantwortung für das Wohl der "leidenden oder betrogenen" Mutter

  • Angst, nicht genug zu sein


3. Jedes Paket anerkennen Nimm dir ein Paket (real oder in deiner Vorstellung) in die Hand.

Sag – laut oder in Gedanken:

„Ich sehe dich.“„Ich habe dich getragen.“

Spür kurz rein, ohne dich darin zu verlieren.


4. Die imaginäre Mutter (oder Vater) einladen Stell dir deine Mutter/Deinen Vater vor. So, wie sie für dich stimmig ist:

  • vielleicht so, wie sie/er heute ist

  • vielleicht jünger

  • vielleicht nur als Gefühl oder Präsenz


Setz sie/ihn dir gegenüber.

Wichtig: Es geht nicht um Vorwürfe. Nur ums Sehen.


5. Das Zurückgeben Reich ihr/ihm ein Paket.

Sag dabei innerlich oder leise:

„Das gehört zu dir.“„Ich lasse es bei dir.“„Ich muss es nicht mehr tragen.“

Du kannst auch ergänzen:

„Du hast es selbst getragen. Und vielleicht hast du es auch weitergegeben bekommen.“

Lass dir Zeit. Ein Paket nach dem anderen.


6. Die Reaktion zulassen Meist nehmen sie die Pakete gerne an, weil sie sich Ihrer Verantwortung bewusst sind. Aber vielleicht reagiert deine imaginäre Mutter/Vater anders:

  • sie schaut weg

  • sie wirkt überfordert

Alles ist okay. Du musst nichts „lösen“.


Der entscheidende Punkt ist: -> Du gibst zurück, unabhängig davon, was sie damit macht.


7. Abschluss – zurück zu dir Wenn alle Pakete übergeben sind, schau auf deine Hände.

Spür:

  • Was ist jetzt anders?

  • Ist da ein bisschen mehr Raum?

Sag dir selbst:

„Ich darf leichter sein.“

Atme nochmal bewusst ein und aus.

Wenn du merkst, dass starke Emotionen hochkommen, mach die Übung kürzer oder pausiere. Das ist kein Wettlauf – eher ein Prozess, den man mehrmals machen kann.


Und natürlich unterstütze ich Dich gerne im Rahmen eines energetischen Coachings. ❤ 




 

Nein gewählt: Ja oder Nein müssen in einem Kästenchen angekreuzt werden
Pakete zurückgeben: Eine Übung für mehr innere Freiheit von Ruth Fischer (Foto AI)

#Leichtigkeit#Emotionen #Altlasten#Generationen#Ahnen

 
 

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